Manche Hunde werden zu Helfern für uns Menschen ausgebildet.
Wir stellen Euch hier den Rettungshund und den Blindenführhund vor.
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Rettungshunde
Ein ausgebildeter Rettungshund kann vermisste oder in
Not geratene Personen finden und seinem Hundeführer dieses melden. Bei der Suche
nach einem vermissten Menschen arbeitet ein Rettungshund hauptsächlich
mit seiner Nase, da er den menschlichen Geruch sehr gut wahrnehmen kann. Durch
seinen ausgeprägten Geruchssinn arbeitet ein Rettungshund viel schneller
und fehlerfreier als ein Mensch und er kann daher leicht eine 50-köpfige
Suchmannschaft ersetzen. Die Vorteile eines Einsatzes von Suchhunden gegenüber
einer Suchmannschaft liegen darin, dass ein Mensch ein Gebiet mit den Augen
absuchen muss, wobei natürlich eine Vielzahl an menschlichen Helfern erforderlich
ist. Dichtes Unterholz, Gebüsche, Gräben oder Dunkelheit erschweren einer menschlichen
Suchkette ihre Aufgabe. Ein Rettungshund sucht sein Gebiet dagegen nicht mit
den Augen, sondern mit seiner feinen Nase nach jedem menschlichen Geruch ab.
Der Hund nimmt dann die Witterung der Fährte auf und geht der Spur nach.
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Blindenführhunde
Ohne Begleitung sind viele Blinde vor allem im Straßenverkehr eingeschränkt.
Ein Blindenführhund ist eine große Hilfe für blinde Menschen, sich
trotz ihrer Blindheit ohne Gefahr fortzubewegen. Als Partner und Helfer führt
ein Blindenführhund einen blinden Menschen an allen Hindernissen vorbei, wie
beispielsweise Fahrradständer, Bäume und Straßenschilder. Der Blindenführhund
kann einem blinden Menschen außerdem Bordsteinkanten, Treppen, Eingänge
oder Ampeln anzeigen. Blindenführhunde lassen sich niemals ablenken, auch
nicht von anderen Hunden. Sie können Rechts und Links unterscheiden, einen
Menschen sicher durch den Strassenverkehr führen und Hindernisse umgehen. Außerdem
kann ein Blindenführhund für sein Herrchen einen Zebrastreifen, eine Tür,
eine freie Sitzgelegenheit, einen offenen Schalter bei der Post oder Bank, eine
Telefonzelle, einen Briefkasten oder einen Lift suchen. Wer einen Blindenführhund
besitzt, kann ihm blind vertrauen.
Hier sind noch ein paar Bitten eines Blindenführhundes:
Bitte nicht Streicheln und Locken, wenn ich mein Geschirr trage:
Wenn ich mein Führungsgeschirr anhabe, muss ich mich ganz auf meine Arbeit konzentrieren,
damit meinem blinden Freund nichts zustößt.
Bitte redet ruhig mal mit uns:
Ich bin zwar sehr intelligent, aber lesen oder Ampeln richtig deuten kann ich
nicht. Sagt meinem blinden Freund also ruhig, wann die Ampel grün ist, oder
ob gerade ein Bus einfährt.
Bitte Hunde festhalten und nicht füttern:
Während ich arbeite, darf ich mich nicht um andere Hunde kümmern. Also haltet
sie bitte von mir fern. Wenn ich nicht arbeite tolle ich gern herum, wie jeder
andere Hund auch. Außerdem darf ich während meiner Arbeit auch nicht
gefüttert werden, weil ich sonst zu stark abgelenkt werde.
Bitte erschreckt mich nicht:
Mit Knallkörpern oder anderem Lärm gefährdet Ihr meine Zuverlässigkeit
und mein blinder Partner könnte dadurch in Gefahr kommen.
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